Arzneimittelrecht

Wichtige arzneimittelrechtliche Vorschriften zu homöopathischen Arzneimitteln für Landwirte

Stand: November 2008 (nach 14. AMG-Novelle)

Das deutsche Arzneimittelgesetz (AMG) beinhaltet auch Vorschriften über die Anwendung der Arzneimittel insbesondere bei Tieren, von denen Lebensmittel gewonnen werden.

Zum besseren Verständnis der Rechtsvorschriften muss hinsichtlich homöopathischer Arzneimittel grundsätzlich zwischen Tierarzneimittel und "Human"-Arzneimittel unterschieden werden.

Tierarzneimittel sind alle Arzneimittel, die nach dem Arzneimittelnamen den Zusatz "Für Tiere." tragen. Alle anderen Arzneimittel sind ausschließlich für eine Anwendung bei Menschen zugelassen.

Diese Unterscheidung ist bei der Behandlung von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen und nicht durch einen Tierarzt selbst oder auf dessen Weisung durchgeführt werden, besonders wichtig.

Im § 58 AMG ist vorgeschrieben, dass alle Personen, die keine Tierärzte sind, bei lebensmittelliefernden Tieren ausschließlich Tierarzneimittel anwenden dürfen, die für die jeweilige Tierart und Erkrankung zugelassen, d.h. gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für homöopathische Arzneimittel.

Unsere Vetsan*- und Ad us. vet.-Sortimente können somit von Landwirten bei den jeweils angegebenen lebensmittelliefernden Tieren und Anwendungsgebieten angewendet werden.
(*Ausnahmen: Oestrovetsan®-S, Crataegus ad usum vet.)

Eine Eintragung in das Stallbuch ist jedoch auch hier vorgeschrieben.

Hinweis: Alle unsere Tierarzneimittel sind nicht verschreibungspflichtig und somit rezeptfrei bei Tierärzten oder Apotheken erhältlich.